MAECENATA INSTITUT

Maecenata Schriften

Die Reihe MAECENATA SCHRIFTEN ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Buchreihe, die auf Zivilgesellschaftsforschung fokussiert ist. Sie wird von Rupert Graf Strachwitz und Christian Schreier herausgegeben. Sie besteht seit 2007 und erscheint im Verlag Lucius & Lucius, Stuttgart, der bspw. auch das Forschungsjournal Soziale Bewegungen verlegt.

 

Für die Aufnahme in die Reihe kommen Veröffentlichungen in Betracht, die einen thematischen Bezug zum Themenfeld Zivilgesellschaft, Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinnützigkeit, Dritter Sektor, Philanthropie und Stiftungswesen aufweisen. Ein unmittelbarer Arbeitsbezug zum Maecenata Institut ist nicht erforderlich; die Reihe steht vielmehr grundsätzlich jedem Autor/jeder Autorin offen. Veröffentlichungen sind in deutscher und englischer Sprache möglich.

 

Qualifikationsarbeiten können ebenso in die Reihe aufgenommen werden wie Studien, Ergebnisse von Forschungsprojekten, Tagungsbände oder Gutachten, Monographien ebenso wie Sammelbände.

 

In der Regel ist für eine Veröffentlichung ein Druckkostenzuschuß erforderlich. Zuschußgeber können auf dem Umschlag mit Namen, auf der Innenseite auch mit Logo genannt werden.

 

Texte zur Veröffentlichung können jederzeit eingereicht werden. Im Falle von Qualifikationsarbeiten sind neben dem Votum der Herausgeber die (beizufügenden) Gutachten für die Entscheidung über die Aufnahme maßgeblich. Zu sonstigen Texten behalten sich die Herausgeber die Einholung externer Gutachten vor.

Nach Einreichung des druckreifen Manuskripts beim Verlag wird das Buch umgehend hergestellt. Das Abwarten eines Jahresprogramms o.ä. ist nicht erforderlich.

Band 12

Kai J. Jonas / Rupert Graf Strachwitz (Hrsg.)

Lebenssinn und Erbe

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In den modernen Gesellschaften des Westens nimmt das Übertragen von materiellen und immateriellen Gütern auf eine nachfolgende Generation einen hohen Stellenwert ein. Angesichts der aktuellen politischen Diskussion um das richtige Maß der Besteuerung von Erbschaften ist es kaum verwunderlich, dass Debatten zum Generationenübergang oft auf finanzielle bzw. materielle Aspekte reduziert werden. Damit werden viele Facetten ausgeblendet, die aus der Wirklichkeit der – durchaus manchmal konfliktreichen – Rezeption des Ererbten, der Gestaltung des eigenen Lebensentwurfs und der Weitergabe von ideellen und materiellen Werten nicht wegzudenken sind. Der vorliegende Band, vorläufiges Ergebnis eines interdisziplinären Forschungs- und Publikationsprojekts des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Berlin, und der Universität von Amsterdam, versucht, ökonomische und fiskalische Fragestellungen in einen sozial- und geisteswissenschaftlichen Zusammenhang einzuordnen und die Thematik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
2015. XI/174 S., kt. € 39,-. ISBN 978-3-8282-0622-9
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Band 11

Christian Schreier (Ed.)

25 Years After
Mapping Civil Society in the Visegrád Countries

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In 1989 and 1990 citizens’ movements in Poland, Hungary and Czechoslovakia were decisive in overturning the political order in Central and Eastern Europe. Arguably, this was one of civil society’s finest hours. 25 years later, governments all over Europe would like to see civil society confined to service provision under government regulation, while some researchers tend to believe civil society can only exist in a democratic society. Against this backdrop, one may well ask what has become of civil society in Central Europe 25 years after 1989. Committed researchers from the Czech Republic, Hungary, Poland, and Slovakia (now known as the Visegrád countries) joined the research team of the Maecenata Institute for Philanthropy and Civil Society, Berlin, in conducting the research project ‘25 Years After. Mapping Civil Society in the Visegrád Countries’, a comparative analysis of organised Civil Society, in 2014/2015. This publication contains detailed surveys of the four countries as well as a comparative chapter.
2015. V/216 S., kt. € 44,-. ISBN 978-3-8282-0616-8
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Band 10

Jennifer Eschweiler

Towards a Voice in The Public Sphere?

Deliberation with Muslim Civil Society in Berlin

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This book focuses on Muslim civil society in Berlin and their efforts to gain recognition in the public sphere. Guided by an interest in the democratic function of civil society participation and its emancipatory potential in terms of active citizenship three case studies reveal how Muslim interest organizations are established as actors in the political process. Through the lense of a Habermasian understanding of deliberative democracy the analysis provides a thorough contribution to the discussion of democratic challenges in pluralist societies. It highlights the interplay of structural conditions set by the system and the agency dimension in civil society and encourages the institutionalisation of deliberative structures.

2013. XIV/274 S., kt. € 49,-. ISBN 978-3-8282-0588-8

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Band 9

Nora Derbal
Philanthropie in Saudi-Arabien
Bestandsaufnahme und Untersuchung der organisierten wohltätigen Praxis in Djidda

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Nora Derbal
Philanthropie in Saudi-Arabien
Bestandsaufnahme und Untersuchung der organisierten wohltätigen Praxis in Djidda

Eine Kultur des Gebens ist in Saudi-Arabien omnipräsent. Jedoch wird Philanthropie spätestens seit 9/11 im saudischen Kontext zumeist als Instrument fundamentalistischer Ideologisierung und Finanzierung von internationalem Terrorismus dargestellt. Zugleich sind außerhalb der Landesgrenzen Einblicke in die äußerst lebendige wohltätige Praxis, die das alltägliche Leben zahlreicher Saudi-Araber prägt, rar. Ausgangspunkt dieser Studie ist die Beobachtung, dass Philanthropie ein immer stärker sichtbares und bedeutungsvolles Phänomen in der saudischen Gesellschaft darstellt. Auf der Grundlage einer empirischen Bestandsaufnahme der zentralen wohltätigen Organisationsformen in Djidda geht die Arbeit der Frage nach, wie sich die zunehmende Attraktivität dieses Engagements erklären lässt. Im Kontext seiner religiösen, polit-ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden die Dynamiken des philanthropischen Felds in Saudi-Arabien aufgezeigt und abschließend seine zentralen Akteure vorgestellt.

2012. XIII/166 S., kt., € 42,-. ISBN 978-3-8282-0564-2
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Band 8

Frank Adloff / Eckhard Priller / Rupert Graf Strachwitz (Hrsg.)
Prosoziales Verhalten
Spenden in interdisziplinärer Perspektive

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Erstmalig führt dieser Band die unterschiedlichen Zugänge zu dem weithin unerforschten Thema „Warum spenden wir?" zusammen und bindet diese in einen wissenschaftlichen Diskurs ein, der interdisziplinär geprägt ist. Anthropologen, Biologen, Historiker, Sozialpsychologen, Soziologen, Theologen, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Praktiker werden in diesem Sammelband eindrucksvoll Antworten präsentieren auf Fragen wie: was Spenden motiviert, welche anthropologischen, individuellen, gesellschaftlichen, ökonomischen, historischen und kulturellen Einflussfaktoren sich identifizieren lassen. Der mit 16 Beiträgen umfassende Sammelband anerkannter Wissenschaftler und Praktiker richtet sich zugleich an Politik, Medien, Wissenschaften, Stiftungen, Beratungs-, Spenden- und Nonprofitorganisationen, Sozialunternehmen sowie an Bürgerinnen und Bürger.

2010. VIII/249 S., kt., € 44,-. ISBN 978-3-8282-0507-9
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Band 7

Philipp Hoelscher / Thomas Ebermann / Andreas Schlüter (Hrsg.)
Venture Philanthropy in Theorie und Praxis

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Venture Philanthropy stößt in Deutschland und Europa zunehmend auf Interesse. Diese Variante der Philanthropie versteht ihre Aktivitäten als soziale Investition in gemeinwohlorientierte Organisationen und greift dazu auf Methoden aus Venture Capital und Betriebswirtschaft zurück. Sie steht damit im Kontext verwandter Konzepte wie ‚Strategische Philanthropie' oder ‚Soziales Unternehmertum'. Der Band liefert eine geistes- und sozialwissenschaftliche Analyse des Konzeptes und beschäftigt sich dabei mit seinen theoretischen Grundlagen, dem Verhältnis zur „herkömmlichen" Philanthropie sowie seinen Auswirkungen auf das Innenleben der Zivilgesellschaft. Ausführlich berücksichtigt wird außerdem der handlungsorientierte Blick in die Praxis.
Der Sammelband mit 16 Beiträgen renommierter Wissenschaftler und Praktiker richtet sich gleichermaßen an Sozialwissenschaftler, Stiftungen und Nonprofit-Organisationen, Sozialunternehmer, Beratungs-organisationen sowie Interessierte aus der Privatwirtschaft. Er kommt nicht nur dem wachsenden wissenschaftlichen und praktischen Informationsbedarf entgegen, sondern leistet auch einen Beitrag zur Formulierung und Präzisierung des Konzeptes Venture Philanthropy in Europa.

2010. XII/203 S., kt., € 42,-. ISBN 978-3-8282-0506-2
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Band 6

Elke Becker / Enrico Gualini / Carolin Runkel / Rupert Graf Strachwitz (Hrsg.)
Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement

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Was verstehen Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Raumplaner eigentlich unter einer verstärkten Einbindung der Zivilgesellschaft in die Stadtentwicklung, wie sie von vielen Seiten gefordert wird? Welche Rolle soll Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung spielen und welche Rolle schreiben sich die Bürgerinnen und Bürger selbst zu? Wo liegen die Schnittstellen zwischen planerischer Beteiligung und selbstermächtigtem Engagement? Inwiefern trägt bürgerschaftliches Engagement zur Stadtentwicklung bei, wie kann es gefördert werden und wo liegen die Grenzen? Und gibt es diesbezüglich Unterschiede zwischen verschiedenen räumlichen Arenen?

Diesen Fragen ist das Projekt Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement von Januar 2009 bis Januar 2010 nachgegangen. 35 Personen aus der Praxis wurden zu ihren Erfahrungen in den räumlichen Arenen ländlicher Raum, Quartier, Stadt, strukturschwacher Raum und Metropolregion befragt und werden in einem virtuellen Dialog gegenübergestellt. Die Ergebnisse werden ergänzt durch die Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen.

2010. VIII/308 S., kt., € 49,-. ISBN 978-3-8282-0502-4
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Band 5

Rupert Graf Strachwitz
Die Stiftung  ein Paradox?

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Der Autor unternimmt den Versuch, sich der Frage, ob Stiftungen in einer modernen Demokratie eine theoretisch begründbare Legitimität besitzen, aus geistesgeschichtlicher und politikwissenschaftlicher Perspektive, zu nähern. Ausgehend von der ersten großen Legitimitätskrise des Stiftungswesens im 18. und seiner Relegitimierung im 19. Jh., untersucht er die Etnwicklung unter den Bedingungen des National- und Wohlfahrtsstaates, der heute überholt erscheint, fordert angesichts des Aufstiegs der Zivilgesellschaft eine neue Legitimiätsdebatte ein und biete Überlegungen und Argumente hierfür an.

2010. X/237 S., kt. € 48,-. ISBN 978-3-8282-0501-7
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Band 4

Eva Maria Hinterhuber
Abrahamischer Trialog und Zivilgesellschaft
Eine Untersuchung zum sozialintegrativen Potenzial des Dialogs zwischen Juden, Christen und Muslimen

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Nicht erst im Zuge fundamentalistischer Terroranschläge gilt Religion oft als konfliktträchtig. Gerade der interreligiöse Dialog verfügt jedoch über das Potenzial, positiv auf gesellschaftliche Konfliktlagen einzuwirken, zur wechselseitigen Integration und zum sozialen Zusammenhalt beizutragen. Seine Akteure erfüllen damit originär zivilgesellschaftliche Aufgaben. Die hier vorgelegte Studie geht der Frage nach diesem sozialintegrativen Potenzial zivilgesellschaftlicher Initiativen im Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland auf theoretischer und empirischer Basis nach. Die sozialwissenschaftliche Analyse abrahamischer Projekte und Vereinigungen hierzulande wird durch einen Blick auf Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Bosnien-Herzegowina, die Schweiz, die Türkei und Israel ergänzt. Kurze Portraits, in denen ausgewählte Trialog-Initiativen beispielhaft mit ihren Programmen, Profilen und Kontaktdaten vorgestellt werden, vervollständigen die Studie.

2009. XIV/262 S., kt., € 46,-. ISBN 978-3-8282-0467-6
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Band 3

Thomas Adam / Manuel Frey / Rupert Graf Strachwitz (Hrsg.)
Stiftungen seit 1800
Kontinuitäten und Diskontinuitäten

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Stiftungen sind traditionsreiche Institutionen der Zivilgesellschaft. Seit Jahrhunderten tragen sie zum Gemeinwohl bei. In den letzten Jahren hat die Zahl der Stiftungsgründungen einen beispiellosen Aufschwung genommen. Doch wie lässt sich diese Zunahme erklären? Welche sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen müssen gegeben sein, damit es zu einer Stiftungsgründung kommt? Der Band stellt Beiträge und Ergebnisse einer Tagung vor, die vom Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit der University of Texas in Arlington und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Berlin durchgeführt wurde. Anhand ausgewählter historischer Beispiele aus dem späten 19. und dem 20. Jahrhundert wird die Entwicklung des Stiftungswesens an ideengeschichtlichen Strömungen und der historischen Wirklichkeit gemessen.

2009. VIII/204 S., kt., € 42,-. ISBN 978-3-8282-0432-4
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