Forschungsprojekt: Zivilgesellschaft und Kommunen – Lerneffekte für das Engagement in Krisen

Spätestens seit dem eindrucksvollen Engagement zehntausender Menschen während der Akutphase der Flüchtlingskrise sowie darüber hinaus, ist der Begriff der Zivilgesellschaft wieder in aller Munde – ebenso wie das Wissen über ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit in Krisenzeiten. Ein erstes Begleitforschungsprojekt zum Thema geflüchtete Menschen konnte das Maecenata Institut im Frühjahr 2016 abschließen. Hier wurde die Schnittstelle zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen in den Blick genommen, die sich sowohl im Rahmen spontaner Hilfsinitiativen als auch innerhalb bereits etablierter Strukturen für Geflüchtete einbringen. Da große regionale Diskrepanzen zwischen Art und Effizienzgrad der Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft festgestellt werden konnte, wurde im Sinne der best practice ein Empfehlungskatalog erarbeitet.

 

Es steht außer Frage, dass heute, rund ein Jahr nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, sowohl Verwaltung als auch zivilgesellschaftliche Strukturen einen intensiven Lernprozess durchlaufen haben. Insbesondere in Bezug auf die Verbesserung der Kommunikation und zwischen beiden Parteien wurden große Fortschritte erzielt. Aufbauend auf dem ersten Begleitforschungsprojekt möchte das Maecenata Institut nun untersuchen, ob sich die besagten Lernprozesse auf andere Krisenkontexte übertragen lassen.

 

Das Forschungsprojekt wird gefördert durch die Röchling Stiftung.

 

>> zum Zwischenbericht, Juli 2017 (PDF)

 

Kontakt:
Sarah Albrecht

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Tel. +49-30-28-38-79-09
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