Maecenata Actuell Nr. 58
Dezember 2006

Friedrich der Große: Ein Stifter
Eine Nachlese zum Friedrich-Jahr 2012
Von Rupert Graf Strachwitz

Friedrich-titelFriedrich, dessen von ihm hinterlassenes Preußen unzweifelhaft ein neues war und der sich bei dessen Formung durchaus vergleichbar verhielt, als Stifter des modernen Preußen zu bezeichnen, erscheint daher aus heutiger Sicht sowohl in der historischen Betrachtung als auch terminologisch auf den ersten Blick plausibel. Als Stifter erkennen wir im 21. Jahrhundert Menschen, die ihren Willen nachhaltig einem von ihnen geschaffenen Gebilde aufdrücken wollen, hierzu auch die ideellen und womöglich materiellen Ressourcen liefern und damit auch in Erinnerung bleiben. Bei näherem Hinsehen wird jedoch ein Dilemma erkennbar, denn gerade in der Zeit Friedrichs und ganz besonders in dem intellektuellen Umfeld, in dem er sich gern bewegte, war das Stiften umstritten wie nie zuvor.

 

ISBN 978-3-935975-68 -8; 40 S., geheftet, Berlin, München: Maecenata Verlag 2012, 

 

Preis: 7,80 Euro

Status: Lieferbar

Bestellnummer P  07 FS

 

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Reformbedarf im Gemeinnützigkeis- und Spendenrecht
vor dem Hintergrund der Besteuerung gemeinwohlorientierter Organisationen und bürgerschaftlichen Engagements in Großbritannien und Frankreich
Von Sabine Mock, 2005

Das Buch gibt einen rechtsvergleichenden Überblick über die geltende steuerliche Behandlung bürgerschaftlichen Engagements in Großbritannien und Frankreich. In beiden Ländern ist der Anteil privater Zuwendungen und selbsterwirtschafteter Mittel an den Einnahmen von Nonprofit-Organisationen deutlich höher als in Deutschland, überdies wurden dort in jüngster Zeit das Gemeinnützigkeits- und das Spendenrecht modifiziert.

Demgegenüber erscheint bisher das deutsche Gemeinnützigkeitsrecht als weitgehend reformresistent. Die Autorin zeigt vor dem Hintergrund der Reformentwicklungen in Frankreich und Großbritannien Perspektiven für gesetzliche Neuregelungen in Deutschland auf. Sie analysiert den Reformbedarf und bewertet die in der gegenwärtigen deutschen Diskussion dargelegten unterschiedlichen Reformvorschläge zur Förderung des freiwilligen, gemeinwohlorientierten bürgerschaftlichen Engagements. Dies macht das vorliegende Buch zu einem wichtigen Beitrag zu einer aktuellen gesellschafts- und rechtspolitischen Reformdebatte.

307 Seiten, ISBN 3-935975-41-4, 2005

Status: Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Stiftungen für eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft
Gedanken für eine Generation von Erben
Von Helmut K. Anheier (Hrsg.), 1998

In Deutschland spielen Stiftungen im Vergleich zu anderen Ländern eine deutlich geringere Rolle. Dieser Band mit Beiträgen von Helmut Anheier, Stefan Toepler, Rupert Graf Strachwitz, Christoph E. Palmer, Ulrich Voswinckel und Marcus Bierich entstand im Zusammenhang mit einer Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll, veranstaltet von der Wirtschaftsgilde e.V und dem Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer, AEU. Die Beiträge beleuchten die Notwendigkeit von Stiftungen in unserer Gesellschaft, die Motive von Stiftern, die Geschichte von Stiftungen und ihre Entwicklung im internationalen Vergleich. Wirtschaftsgilde und AEU wollen potentiell private Stifter ansprechen, aber auch politisch Verantwortliche, die dazu beitragen können, die Rahmenbedingungen für Stiftungen zu verbessern. Kirchen können potentielle Stifter ermuntern und eigene soziale Aufgaben in Stiftungen mit wirtschaftlichem Sachverstand verbinden.

97 Seiten, ISBN 3-935975-22-8, 1998

Status: Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Das gemeinnützige Stiftungswesen in der modernen demokratischen Gesellschaft
Ansätze zu einer ökonomischen Betrachtungsweise
Von Stefan Toepler, 1996

Stiftungen werden in Deutschland nach wie vor all zu oft als exotische Spielwiesen der Reichen angesehen. Gesellschaftliche Relevanz wird ihnen vielfach nicht zuerkannt, wobei die sehr unterschiedlichen Ausprägungen zusätzliche Verwirrung schaffen. Stefan Toepler untersucht aus volkswirtschaftlicher Sicht und an Hand empirischen Materials das deutsche Stiftungswesen und vergleicht es mit dem amerikanischen. Er stellt dabei die Gründe heraus, warum Stiftungen in den USA häufiger errichtet werden und eine größere Wirksamkeit entfalten können.

232 Seiten, ISBN 3-935975-24-4, 1996

Status: Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Frauenbewegung in der Philanthropie
Frauen verändern die Stiftungswelt in den USA
Von Marita Haibach, 1997

Die amerikanische Stiftungswelt hat sich seit Anfang der siebziger Jahre stark gewandelt. Aus der früheren Elite-Institution ist eine öffentliche Einrichtung geworden. Die Stiftungsmittel kommen jetzt auch unterprivilegierten Teilen der Bevölkerung der Gesellschaft zugute. Frauen erkämpfen sich den Zugang zu Machtpositionen in der Philanthropie und engagieren sich zunehmend als Stifterinnen. Dr. Marita Haibach untersucht die von der Frauenbewegung initiierten Veränderungen. Neben Großstiftungen, besonders der für ihr Engagement bekannten Ford Foundation, werden über 60 Frauenstiftungen vorgestellt, deren Errichtung einen entscheidenden Beitrag zur Demokratisierung des Stiftungswesens in den USA geleistet hat.


204 Seiten, ISBN 3-935975-07-4, 1997

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Die Stärke der Zivilgesellschaft in Deutschland
The Strengh of Civil Society in Germany
Von Sabine Reimer, 2006

Wenngleich die Datenlage relativ gut ist, so wird im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Bereichen doch relativ wenig Wissen generiert über die Zivilgesellschaft in Deutschland.
Das Buch enthält den Forschungsbericht zum deutschen Teil des Civil Society Index Projektes. Dabei wird die Zivilgesellschaft anhand von 70 klar strukturierten Merkmalen erfaßt.

234 Seiten, ISBN 3-935975-45-7, Deutsch/Englisch, 2006

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Preis: 24.90 €
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